Ein früher Vogel beim Tel Aviv-Marathon

„Dieses Jahr laufen wir schweren Herzens für diejenigen, die noch immer in Gefangenschaft sind, und in Gedenken an unsere gefallenen Helden.“ (Ron Huldai, Bürgermeister von Tel Aviv-Jaffa)

Wer mich ein wenig kennt, der weiß, dass ich seit über 30 Jahren Marathon laufe. Ein Lauf am Morgen ist mir der liebste Stadtrundgang. Da ist es doch klar wie Kloßbrühe, dass auch der Tel Aviv Marathon gestern, am 28. Februar, auf meiner Löffelliste für Israel stand. Zumal er im letzten Jahr wegen des Krieges ausfiel. Mein Lauffreund Rolli fragte mich gestern nach dem Halbmarathon – ich gebe zu, ich habe mich inzwischen auf die 21, 1 Kilometer zurückgezogen, ja das Alter… Also Roland fragte mich am Telefon gestern, ob denn solche Laufveranstaltungen mit 45.000 Teilnehmern überhaupt derzeit in Israel gingen.

Ja, na klar. Der Alltag in Israel geht weiter. Diese Erkenntnis gehört auch dazu. Der Krieg ist in den Köpfen aller Tag für Tag gegenwärtig. Aber deswegen verkriechen sich die Menschen hier nicht. Es ist eher ein trotziges „Seht her, ihr kriegt uns nicht unter“. Und glaubt mir, die Sicherheitsarchitektur dieses Landes gibt es her. Alle paar Meter Polizei oder Militär.

Also, wer sich nicht für den Marathoni Koslik interessiert, der kann hier aufhören. Aber es sind ohnehin nur ein paar Gedanken, ich beschreibe nicht jeden Meter. Fotos sagen manchmal mehr als Worte.

Noch nie habe ich einen Marathon oder Halbmarathon so früh begonnen wie in Tel Aviv. 6:10 Uhr lautete meine Startzeit, als ich das Starterkit am Mittwoch in einem Einkaufszentrum in Tel Aviv abhole. 6 Uhr, das ist 5 Uhr in Deutschland!!! Damit hatte ich nicht gerechnet. Der frühe Vogel fängt den Wurm, ist offenbar nicht nur ein deutsches Sprichwort. Eigentlich ist es ein englisches: The early bird… Jetzt bin ich gespannt, was mein Hebräisch-Lehrer Uwe noch herausholt. Garantiert ist das ein jüdisches Sprichwort, hi, hi, hi

Dazu sei aber angemerkt, dass der Halbmarathon, noch vor dem Marathon und den 10 Kilometer-, 5 Kilometer- und 3 Kilometer-Läufen des Freitags startet. 45.000 Läufer wollen gemanagt sein. Und außerdem wird es mittags hier am Mittelmeer schon richtig warm – 19 bis 20 Grad sind da drin. Außerdem, wer den Alltag hier kennt, weiß auch, dass am Sabbat sozusagen alles bis mittags gegessen sein muss. Ab 16 Uhr sind dann wirklich die Geschäfte und Märkte im Land geschlossen. Kein Flug, kein Zug, kein Einkauf bis am Sonntagmorgen. Wer sonntags von Ben Gurion abfliegt, darf schon freitags einchecken, damit die Ruhe am Sabbat nicht gestört wird. Aber das nur nebenbei.

Da aber so ein Marathon zudem überall die halbe Stadt lahmlegt, hatte ich mir schon im Vorhinein ein kleines Zimmerchen in einem Hostel in der Nähe des Startes über Booking.com gemietet. Ein Spot Hostel wie sich herausstellte. Das Zimmerchen war wirklich klein. Vier Quadratmeter. Fotos kann man ganz unten im Blog sehen. Ich glaube, das war das Hostel mit den meisten Türen auf Booking. Ein Meter Tür, 80 Zentimeter Bett in der Breite, zwei Meter zwanzig in der Länge, fertig ist das Spot Hostel-Zimmer. Sehr gemütlich, man kann sich im Zimmer nicht verlaufen. Und sogar ein Flachbildschirm passte noch ans Fußende. Für eine Nacht TopSpot…

Allerdings waren es dann doch noch drei Kilometer bis zum Start, die ich mit dem aufgeweckten Niederländer Josef marschierte und einigen anderen Läufern aus dem Spot. Erstmals gab es bei diesem 16. Tel Aviv Marathon auch einen kostenfreien 3 Kilometer-Lauf für die Soldaten, verwundete Soldaten und behinderte Veteranen nach 16 Monaten Kampf. Angeblich nahmen Tausende teil. Der Bürgermeister von Tel Aviv-Jaffa, Ron Huldai, sagte dazu laut „Aurora Israel“: „Israels größtes Sportereignis ist viel mehr als nur ein Rennen. Es steht für Widerstandsfähigkeit, Einheit und Entschlossenheit. Dieses Jahr laufen wir schweren Herzens für diejenigen, die noch immer in Gefangenschaft sind, und im Gedenken an unsere gefallenen Helden.“
Auf gehts, 21,1 Kilometer:

Tel Aviv schläft noch, als wir gegen 5 Uhr aufbrechen

Der Stolz auf das Mutterland läuft mit am frühen Morgen
„Bring them Home now“, ist derzeit überall im Land zu lesen. Fotos von Geiseln der Hamas in Gaza wurden auch beim Lauf getragen

Die gelbe Schleife als Symbol für den Kampf um die Geiseln. 59 sind es noch, wie viele davon leben ist offen

Ein Stück der Strecke am Meer entlang

Soldaten an der Strecke waren nicht nur mit Gewehren zu sehen

Siegerfreude und…
Siegerstolz bei allen – auch wenn der Kenianer Felix Kimutai in 2:12:13 (Weltrekord Männer 2:00:35) den Lauf gewann

Klein aber fein – mein Zimmer im Spot Hostel

Der Künstler im Spiegel… 😉

Am Start am Freitagmorgen, die Sonne geht auf, der Marathon kommt.

(Alle Fotos: Autor)

Zwischenruf: Bücherrazzia im arabischere Viertel

„Warum verhaften sie Menschen, wenn sie die Bücher meinen?“ (Imad Muna, Buchhändler im arabischen Viertel in Jerusalem)

Imad Muna, Ahmas Vater, Buchhändler

Ahmad ist wieder zurück. Er durfte den Buchladen im arabischen Viertel Jerualems, in der Salah Ad-din Street, 20 Tage nicht betreten. Vor drei Wochen gab es hier eine Razzia der israelischen Polizei. Hier und gegenüber im zweiten Bookshop der Familie Muna. In der nahen American Colony, wo die Familie einen dritten Buchladen betreibt, da blieben die Verkäufer und die Käufer unbehelligt. Die Razzia ist derzeit Stadtgespräch in Teilen Jerusalems. Schließlich fand sie unter den Augen der Öffentlichkeit statt.

Ein paar Meter entfernt steht der Justizpalast. Ihm gegenüber das schwer gesicherte Amtsgericht, der Disrict Court. Zum Ritz, zum Leonardo Hotel, National oder zum Victoria Hotel fahren die Reisebusse hier am arabischen Educational Bookshop direkt vorbei. Wie gesagt, unter den Augen der Öffentlichkeit. Selbst der „Der Spiegel“ hatte vor wenigen Tagen darüber berichtet. Der deutsche Botschafter in Tel Aviv, Steffen Seibert – zur Erinnerung einst Regierungssprecher von Angela Merkel -, und der Chef der Ständigen Vertretung im palästinensischen Ramallah, Oliver Owza, empörten sich auf X von Elon Musk. Mhm…

Die beschlagnahmten Bücher sind inzwischen zurück. Nichts erinnert mehr an die brutale Razzia. Außer das, was Ahmad und sein Onkel Mahmoud erzählen, denen drei Wochen verboten war, ins Geschäft zu gehen. Ich habe Ahmad vor ein paar Jahren kennen gelernt. Er hat in England studiert, ist zurückgekehrt in den Schoß der Familie, um hier zu leben Der Bookshop ist international bekannt. Da kann ein junger Mann mit Sprachkenntnissen nicht falsch sein, berichtet mir Ahmads Vater Imad, als ich ihn vor ein paar Tagen besuchte und den ersten Artikel über die Razzia verfasste. Heute aktualisiere ich ihn nur.

Ahmad, als wir uns 2018 kennenlernten

2018 sah Ahmad allerdings noch ein bisschen anders aus. Heute hat er eine ganz schöne Mähne. Das aktuelle Foto findet man ebenfalls hier.

Ahmad heute

Doch beginnen wir von vorn, es ist ein unglaubliche Geschichte, die mir Ahmad und sein Vater Imad erzählen. Imad und seine Frau Nurha waren in den Tagen Anfang Februar in Großbritannien und für die israelischen Polizei nicht fassbar. An einem Sonntagnachmittag, es war der 9. Februar, präsentierten israelische Polizisten Ahmed Durchsuchungsbeschlüsse für die beiden Buchläden. „Bilder und Videos, von den Überwachungskameras aufgezeichnet und von der Familie veröffentlicht, zeigen, was passiert. Die Sicherheitskräfte verriegeln die Türen von innen. Sie lassen sich von einer Bilderkennungs-App die Buchtitel übersetzen, packten ein, was ihnen suspekt erschien. Wahllos grüne Bucher, rote Bücher, arabische Schriften, englische Schriften“, so berichtete es mir Ahmed heute. „Als Grund nannten sie, dass sie aufrührerische Schriften suchten, die die Hamas unterstützten.“

Buchladen und Café in der Salah Ad-din Street

Die Polizisten packen ein, was sie in die Hände bekommen. Oder besser gesagt, was in Müllsäcke passt. Sie reißen Bücher aus den Regalen. Alles liegt auf den Boden verknickt und zerknickt. Nichts kann sie aufhalten. Als einer der Bewaffneten das Buch von George Orwell „1984“ herauszieht, sagt er auf Hebräisch „Ach interessant, wollen wir einmal sehen, was ihr über 1948 verkauft.“ Der Polizist dachte offenbar an die Staatsgründung Israels. Vater Imad meint lakonisch, dass der Polizist wohl nur Hebräisch konnte. Er habe von hinten begonnen zu lesen…

Joachim Lenz, der evangelische Probst von Jerusalem, ist entsetzt. „Das geht gar nicht“, sagt er, als wir uns die Tage über die Razzia unterhalten.

Ein Blick in die Bücherregale des Bookshops…

Bei „1984“ gibt keinen Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt. Auch die englischsprachige Ausgabe der Tageszeitung „Haaretz“ wird konfisziert. Die Zeitung ist relativ konservativ. So wie die „Welt“ in Deutschland. Kein Grund zur Beschlagnahme. Aber in Englisch für die Polizisten offenbar nicht lesbar, obwohl hier fast jeder englisch spricht. Ein Verdacht reicht.

300 Bücher hätten die Polizisten mitgenommen, berichtet Buchhändler Ahmad Muna. Anklage wurde nicht erhoben. Das Gericht entsprach auch der Forderung der Polizei nicht, die Buchhändler für acht Tage in Untersuchungshaft zu lassen. Zwei Tage blieben sie in Haft, unter mittelalterlichen Bedingungen. „Mit neun anderen Gefangenen zusammen, keine Dusche, kein Strom, kein Licht. Ein Betonklotz als Bett. Darauf eine fünf Millimeter dicke Isomatte. Keine abgeschlossene Toilette. Kein Toilettenpapier“, berichtet mir Ahmed. Drei weitere Tage hatten der Onkel und der Neffe Hausarrest. Weitere 20 Tage durften sie die Geschäfte nicht betreten. Bis gestern. Für Ahmad unvorstellbar. Da hat er in England studiert, um hier zu landen?

Obwohl jüdische Israelis und Palästinenser eine Geschichte teilen, haben sie unterschiedliche Sprachen dafür. Was in Israel „Unabhängigkeitskrieg“ genannt wird, heißt bei den Palästinensern „Nakba“, „Katastrophe“. Beide Seiten verstehen sich kaum mehr. Die Munas verkaufen Bücher, die versuchen, beide Blickwinkel zu erklären.

Im Bücherregal der Buchhandlung

Was bleibt? Ein Malbuch „From the River to the Sea“ ist unter den beschlagnahmten Büchern. Ein einzelnes Exemplar, das Imad Muna zur Begutachtung für den Verkauf zugesandt bekommen hat. Das wird als Aufruf zur Zerstörung Israels gewertet und wurde einbehalten. Weil es einem Schlachtruf der Hamas entspricht. Weitere sieben Bücher bleiben beschlagnahmt. Auch ein Buch des deutschen Professors, Peter R. Neumann, „Hamas“. Der Titel genügte. Der Untertitel in Deutsch war für die Polizisten nicht lesbar. „Grundlagen und Perspektiven eines zerstörerischen Systems.“ Es handelt von der Gefährlichkeit der Terrororganisation. Alle anderen Bücher wurden zurückgegeben.

Imad Muna ist sich sicher, dass es gar nicht um die Bücher ging. „Warum verhaften sie Menschen, wenn sie die Bücher meinen?“ Das fragt er. Für Imad gibt es eine Erklärung, warum dieser Überfall passierte. Vor wenigen Wochen wurde in Ostjerusalem, also in der Altstadt, ein Buchladen ausgehoben, in dem Bücher über Hitler gefunden wurden. „Vielleicht machen jetzt die Razzien die Runde“, vermutet er. Wahrscheinlicher scheint jedoch, was er so nicht in die Welt setzen will, dass es das Ansehen und das internationale Publikum seines Ladens, die Veranstaltungen und die gutbesuchten Lesungen sind, die den Israelis in die Nase stechen. Ein offizielle Erklärung gibt es – wie bei vielen Handlungen auf beide Seiten übrigens in diesen Tagen – nichts. Auf dem Durchsuchungsbeschluss stand etwas von Gefahrenabwehr.

Imad verkauft wieder Bücher als sei nichts geschehen…

Ein ganz normaler Tag in Jerusalem, an dessen Ende einmal mehr viele Fragezeichen als Antworten stehen. „Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten“, schrieb einst Dietrich Bonhoeffer. Ahmad, wir sehen uns wieder.

Epilog: Durch den Krieg von 1948 teilte sich Jerusalem in West und Ost, in Jüdisch und Arabisch. Im Jahr 1967 besetzte Israel den Osten, den bis dahin Jordanien besetzt hielt. Im Jahr 1980 annektierte es das Gebiet und erklärte seine Hauptstadt für unteilbar. 1984 erklärte Yassir Arafat ebenfalls Jerusalem als Hauptstadt Palästinas. Viele Palästinenser streben weiter nach einem eigenen Staat, mit Ostjerusalem als ihrer Hauptstadt. Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, um den so heftig gerungen wird wie um diesen. Doch während der Status der Stadt selbst nach dem Abkommen von Oslo 1993 offiziell unklar bleibt, wird auch der Osten de facto immer jüdischer. Palästinensische Kulturorte verschwinden.

Einer der Buchläden der Familie Muna in der Salah Ad-din Street

PS: Die Polizei durchsuchte heute, am 11. März 2025, erneut die bekannte Buchhandlung in Ostjerusalem, und verhaftete diesmal den palästinensische Besitzer Imad, mit dem ich Mitte Februar gesprochen hatte, nachdem am 9. Februar sein Sohn Ahmad und sein Bruder Mahmoud kurzzeitig festgenommen wurden. Der Vorfall löste einen internationalen Aufschrei aus. Imad war mit seiner Frau – wie oben geschildert – zu der Zeit in England.

Gegenüber „The Times of Israel“ bestätigte Mahmoud Muna, Miteigentümer des Educational Bookshop, heute, die Polizei habe seinen älteren Bruder Imad mitgenommen. Er fügt hinzu, die Polizei habe ihnen keinen gerichtlichen Durchsuchungsbefehl vorgelegt.

Du sollst dir ein Bild machen…

„Du sollst dir kein Bild machen, kein Abbild dessen, was im Himmel droben und was auf Erden hierunten und was im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht niederwerfen vor ihnen und ihnen nicht dienen …“ (2. Buch Mose)

Im 2. Buch Mose heißt es: „Du sollst dir kein Bild machen…“ Was hat es also im Judentum mit dem Bilderverbot auf sich? Ich habe mal ein bisschen nachgefragt, und bin auf einen Artikel in der „Jüdischen Allgemeinen“ gestoßen, aus dem ich hier mal frech zitiere. Machen doch viele inzwischen. Künstler meine ich, oder? Man höre nur mal Helene Fischer und Florian Silbereisen mit „Schau mal herein“ von Bernd Clüver & Marion März, Suzi Quatro & Chris Norman (Stumblin‘ In…), Wendler & Wendler, Ireen Sheer & Bernhard Brinkmann… Auch egal

Aber „Schau mal herein…“ ist schon ein guter Anfang. Es gibt offenbar ziemlich unterschiedliche Auffassungen darüber, was im Detail an Bildern verboten ist. Etwa ob es nur um die Herstellung von Abbildern „G’ttes“ geht. Oder, ob auch die Abbildung des Menschen verboten ist, der laut der Tora ja schließlich im Angesicht „G’ttes“ geschaffen wurde. Die Schreibweise von „G’tt“ ist übrigens die gängige Bezeichnung, die auch in der „Jüdischen Allgemeinen“ für Ihn üblich ist, weil offenbar nicht nur das mit dem Bild nicht geht, sondern auch das mit dem Namen. Nun gut, hätte es vor viertausend Jahren schon Instagram gegeben würde es heute wohl G#tt heißen. War aber nicht.

Da aber die jüdischen Rabbiner und Mitbürger gerne auch lustig sind, gibt es natürlich auch einen Witz dazu: Eine Lehrerin fragt ihre sechsjährige Schülerin im Kunstunterricht, was sie denn gerade malen würde. „Ich male G’tt“, antwortet das Mädchen, worauf die Lehrerin in Panik gerät: „Das ist unmöglich! Niemand weiß, wie G’tt aussieht.“ Woraufhin das Mädchen sagt: „In fünf Minuten wissen wir es!“

Also um gleich einmal vorzubeugen. Ich habe Ihn nicht fotografiert. Nichtmal getroffen. Obwohl, ich war nahe dran. Es ist sogar, ehrlich gesagt, ziemlich aufreibend, Menschen hier zu fotografieren. Man muss schon fragen. Aber sollte das man nicht überall auf der Welt? Auch ohne europäische Datenschutz-Grundverordnung? Israel zählt nicht zu Europa? Na ja, beim Eurovison Song Contest schon. Warum auch immer. Aber das ist ein anderes Thema.

Zurück zum Foto: Ein Nicken genügt in der Regel. Aber Israelis sind da sehr gelassen. Im Gegensatz zu Mitbürgern in Deutschland, danke Datenschutz-Grundverordnung. Heute möchte ich für meinen Blog einfach ein paar Bilder aus den letzten Wochen auswählen, um Jerusalem, Bethlehem oder auch Tel Aviv zu zeigen. Denn man muss sich schon ein Bild machen. Gerade im Osten Deutschlands weiß man, dass Weltanschauung auch von Welt anschauen kommt. Auch, wenn das heute manche vergessen haben… Außerdem habe ich ja hier schon berichtet, dass ich für einen Geburtstag und für die Wahl kurz zurückgekommen bin. Wir haben die Wahl. Das sollte es wert sein. Am Montagmorgen, also in zwölf Stunden, fliege ich zurück.

Los gehts! Schau mal herein…

Felsendom vom Turm der Erlöserkirche aus in Jerusalem, im Hintergrund der Ölberg

In der Grabeskirche, Jerusalem

Über den Dächern Jerusalems

Afula nördliche von Tel Aviv

Mauerkunst á la Banksy in Bethlehem

Stadtbild Jerusalem

Am Strand in Tel Aviv

An der Klagemauer in Jerusalem

Geburtskirche in Bethlehem

Armenischer Händler in der Altstadt Jerusalems

Zionstor bei Nacht

Armenische Kirche im Armenischen Viertel in Jerusalem

Platz an der Hurva-Synagoge, Jerusalem