„Si caminas solo irás más rápido, si caminas acompañado llegaras mas lejos.”
Campostilla mit Storch
Molinaseca – Villafranca
Gestern Abend bin ich einfach nur noch ins Bett gefallen. Noch mal schnell in die sozialen Netzwerke geschaut und entdeckt, wir haben in MeckPomm eine Backblech-Affäre.. OMG. Für meine Generation: Oh mein Gott.
Der Landwirtschaftsminister hat der Ministerpräsidentin im Kabinett einen Erdbeerkuchen zum Geburtstag geschenkt. Und die hat getwittert, dass es inzwischen eine gute Tradition sei, von ihm selbst gebackenen Kuchen zu bekommen. Aber der Kuchen war gar nicht selbst gebacken. Entdeckte eine große Zeitung. Das hat mindestens die Qualität des Nord Stream 2-Skandals, dachte ich noch und schlief umgehend ein.
Fuentesnuevas
Aus der Entfernung sieht man die Dinge ja mitunter klarer. Aber eigentlich müsste man doch auch zu Hause mit ein wenig Abstand sehen können, dass ein Minister kein Kuchenbäcker ist. Wir glauben doch die Sache mit den 5000 Menschen und den fünf Broten und zwei Fischen auch nicht. Wer möchte, dem steht es natürlich frei. Aber ein Minister, der einen ein Meter mal ein Meter Erdbeerkuchen, exakt sieben Zentimeter hoch, backt, kann man das glauben? Wer möchte, dem steht es natürlich frei. Dieselbe Geschichte, zumal der Minister bestimmt glaubt, ein Jünger von dem mit dem Brot zu sein.
Verfrühtes Fazit: Eine Ministerpräsidentin sollte keinen Unsinn twittern. Eine Zeitung sollte daraus keinen Skandal machen. Jeder sollte für sich selbst prüfen, ob Erdbeerkuchen oder Brot, ist das Gehörte auch das, was man glauben kann? Auf uns selbst kommt es an. Natürlich wäre es schön, wenn der Absender der Nachricht, weniger übertreiben würde. Merke, wer Unsinn verbreitet, erntet Unsinn. „Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten“. Hosea 8, Vers 7, Altes Testament.
Weinberge in Cacabelos
In Ponferrada geht es quer durch eine Altstadt mit einer Burg der Templer und der Kirche San Andrés. Einfach wunderschön. Mittlerweile befinde ich mich inzwischen grüner Weinberge und gehe auf das fruchtbare Pieros zu. Vor mir trödelt, aber nicht humpelt (gleich wichtig), eine Frau in kurzer Hose, Sportoberteil und Nivea-Tüte den Wanderweg entlang. Hm, Leute gibt es. Aber warum nicht.
Also gebe ich Hackengas und spreche sie an. „Where is your Backpack?“ Nach einer kurzen Vorstellung „Liv from Danmark“, „Stefan from Germany“ beschließen wir ein Stück gemeinsam zu gehen. Ihre Beine sind k.o., deshalb habe sie ihre Rucksack nach Villafranca transportieren lassen. Wir fragen noch ein wenig hin und her, warum sie auf de Camino ist, und warum ich. „Think over the life“, passt irgendwie immer. Dann nach einer Stunde versprechen wir uns, uns am Abend wiederzusehen in Villafranca. Sie muss eine Pause machen. Die Beine. Wir sehen uns natürlich nicht wieder.
Ich kann ihr nur wünschen, dass sie die letzten zehn Kilometer noch geschafft hat, die waren wirklich nochmal anstrengend. Wenn man alleine geht, geht man schneller… Aber wunderschöne Landschaft.
Ach ja, ich treffe noch die Wanderin aus Tel Aviv, mit der ich gestern schon kurz vor dem Cruz de Ferro plauderte. Und sie erzählt mit in der sengenden Hitze, dass Jerusalem poor, old and dirty sei, Tel Aviv dagegen frei, modern und reich. Ja, das wollte ich genau am Jacobsweg erfahren. Ein Land, das so viele Konflikte hat. Dann doch lieber eine Backblech-Affäre.
Villafranca
„Si caminas solo irás más rápido, si caminas acompañado llegaras mas lejos.” – Falls Du alleine gehst, gehst Du schneller – falls Du mit Begleitung gehst, gehst Du weiter.
Na, der Tag fängt ja gut an. Ich erzähle meinem Herbergsvater Carlos, dass ich heute nach Molinaseca marschieren möchte. Er ist ein freundlicher Spanier, wollte es eben einfach wissen. Aber jetzt bekommt er große Augen. „Wohin? Molinaseca“, fragt er mich. „Ja“, sage ich unbekümmert. Ich weiß ja, es ist weit. „Oh“, sagt er, er kenne nur fünf Menschen, die es an einem Tag bis dahin geschafft haben. Jetzt wird mir Bange.
Carlos hingegen gar nicht. Er läuft durch den gesamten Frühstücksraum und erzählt jedem Wanderer, dass an dem Tisch dahinten einer sitzt, der heute bis nach Molinaseca wolle. Das sei ein Rekord. Er kenne ja nur fünf… Da sitze ein Held. Ein Held. Helden werden ja nicht geboren. Aber nun hat Carlos einen aus mir gemacht. Und dabei bin ich noch gar nicht losgelaufen.
Ich kann es an den Gesichtern ablesen, was die anderen denken. Die mögen keine Helden. Ein Verrückter. Ein Greenhorn. Einer, der so gar keine Ahnung hat. Schließlich geht es hier in die Berge. Ab Rabanal geht es ordentlich in die Höhe. 1500 Meter.
Die Socken auf dem Rucksack, so geht es morgens los…
Carlos versucht mich aufzuheitern. Es sei aber die schönste Strecke am gesamten Camino, zwinkert er mir zu. Und ich sage gleichmütig betont unbeeindruckt: „Auf der anderen Seite geht es doch auch wieder hinunter.“ Na, da kenne ich einen Schwarzseher schlecht. Carlos: „Das ist noch schwerer als hinauf.“ So jetzt wissen es alle, und ich kann nur noch losmarschieren. Ich kann doch nicht einfach so sagen: Leute, ihr kennt doch Carlos. Der ist Spanier. Die übertreiben mal schnell. Wir sind in Spanien. Und weil Carlos gerade eine Lauf hat, erzählt er mir auch noch, dass in Molinaseca ja um diese Zeit ganz schlecht Albergues zu bekommen seinen. „Buch eine“, sage ich resigniert.
Gott hilf mir, oder wer auch immer. Oder meine Endorphine. Frühstücken brauche ich unterwegs schon einmal nicht. Das Frühstück in der Herberge war wunderbar und auch gestern Abend im Dorf gab es eine richtiges Pilgermal. Ein Drei-Gänge-Menü, von Hühnersuppe, Fisch mit Fritten und hinterher einen Joghurt im Becher, direkt aus der Kaufhalle. Zum Pilgermal gehört neben der Wahl der drei Gänge auch die Wahl des Getränkes, ein Wasser oder 0,5 Liter Rotwein, inklusive in den 12 Euro. Da braucht es bei der Entscheidung keinen Beistand von Oben. In der Kneipe waren zehn Pilgertische besetzt und zehn Flaschen Rotwein standen drauf…
So nun stehe ich oben. Am Cruz de Ferro. Kleiner als gedacht. Aber ich bin flott unterwegs, hab den Aufstieg auf 1500 Meter über Rabanal in dreieinhalb Stunden geschafft. Jetzt müsste ich doch Gott am nächsten sein. Aber nichts zu sehen. Nicht mal ein Zipfelchen Gott. Dafür eine unendliche weite, schöne Berglandschaft, ein Panorama. Wie wunderbar.
Spiritualität? Was erwarte ich eigentlich? Hape Kerkeling beschreibt sich 2001 als Buddhist mit christlichen Überbau. Dazu reicht es bei mir nicht. Weder von der Gewichtigkeit, noch vom Wissen der Religion. Ich bin ja der Sohn eines Schulleiters. Da fiel die Christenlehre mal aus. Der Dorfpfarrer schickte seinen Sohn schließlich auch nicht zu den Jungen Pionieren. Ja andersrum ging’s auch. Dabei standen das Pfarrhaus und die Schule, die natürlich auch einen Glockenturm hatte, genau gegenüber. Und ich habe mit Martin, dem Pfarrerssohn, Zitterbacke-Telefone gebaut. Die Alten durften sich nicht kennen, die Kinder bekamen es zu spüren.
Diese Finka hat Hape Kerkeling schon 2001 beschrieben, allerdings nicht freudig….
Ich habe versucht, viel nachzuholen. Den Petersdom in Rom. Die Grabeskirche. Ich war im Taj Mahal in Indien und in Hampi. Auf dem Inka Trail zum Machu Picchu, und auf den Pyramiden Teotihuacán in Mexiko. Für all das braucht es keine Kirche. Obwohl, ich habe da noch so eine kleine Rückversicherung. Mein Freund Benjamin, ein fleißiger Kirchensteuerzahler, hat mir versprochen, für mich fleißig die Kirche mit seinem eigenen Beitrag zu bestechen. Seinen Obolus, den er mit Liebe zahlt. Der sei groß genug, dass auch für mein geistiges Wohl bis zum Leben danach gesorgt sei. Danke Benjamin. Dass du mich als Rucksackchrist mitnimmst.
Kurz vor Acebo, hier geht es steil bergab
Nach dem Cruz ging es tatsächlich steil bergab. Über El Acebo de San Miguel eine knieschmerzende Wanderung ins Tal. Zumal auch noch die lustigen Fahrradpilger die Wege runterstürzten als seien sie direkt auf dem Weg nach Oben.
Ich deklamierte hinter Acebo nur noch alle Redewendungen, die ich mit Esel kenne. Gehts dem Esel zu gut, geht er aufs Eis, Eselohren, Eseleien und, und, und… Hat mich doch der spanische Eseltreiber Carlos bis nach Molinaseca getrieben. Und das Hotel ist auch gut. Wieder nichts mit einer Herberge, will man aber nach 37,46 Kilometern und 1500 Metern Höhenunterschied auch nicht.
Bin ich eigentlich verrückt? Verrückt genug für den Camino schon. Motto des Tages: Alles ist möglich, man muss nur verrückt genug sein.
„Cree en ti y todo será posible.” – Glaube an Dich und alles ist möglich.
„Si alguna vez te equivocaste tranquilo, lo mejor es haberlo intentado.”
Auf nach Santa Catalina de Somoza. Heute komme ich nicht so früh weg. Der Frühstücksraum der Pilgerherberge ist krachend voll. Zugegeben, die Herberge ist ein kleines nettes Hotel an der Brücke. Der Wirt hat alle Hände voll zu tun, jedermann verlangt sein Frühstück und alle können besser Spanisch als ich. Wieso? Sogar die Japaner. Mit meinem Sprachziel bin ich noch nicht so recht voran gekommen. Außer beim Rotwein, da klappt es schon ganz gut.
Wo kommen nur die ganzen Pilger her? Auf dem Weg ist man oft lange Strecken alleine. Wie die gestrigen letzten 10 Kilometer, auf denen ich glaubte, ganz alleine zu marschieren. Und jetzt ist die Gaststätte rammelvoll. Ja, einige Pilger holen sich hier nur einen Stempel für ihre Credincial del Peregrino, den Pilgerausweis. Wo haben die denn übernachtet? Oder sind das die von Hape Kerkeling 2001 beschriebenen Nachtwanderer? Die nur nachts wandern, um Früh ein Bett zu bekommen. Verrückt.
Na egal, um 7.30 Uhr komme ich dann doch noch los, werfe noch einmal auf einen Blick auf die Don Quijote-Brücke und ab geht’s.
Heute bleibt mein Schatten hier. Es ist ziemlich bewölkt und ich sehe ihn nicht mehr. Entweder er hat sich versteckt, oder er hat jetzt Angst vor mir. Weil ich schneller bin als er. Oder hab ich ihn schon überwunden? Das ging ja schnell.
Also nicht lange sinniert, die nassen Strümpfe von der Wäsche am Vorabend noch fix am Rucksack festgeknötelt – und los geht’s. Wenn ich mir hier die ganzen Rucksäcke so ansehe, dann frage ich mich schon, wozu braucht es eigentlich diese Jacobsmuschel? Ist schon klar, wegen der Symbolik und wegen des Geschäfts mit den Pilgern. Da hatte jemand eine pfiffige Idee. (Für Gerlind: *innnen.) Aber da hier an jedem zweiten Rucksack Strümpfe zum Trocknen hängen, hätten diese auch locker als Erkennungszeichen für den Jakobsweg gereicht. Nun huckele ich den Rucksack schon zum dritten Mal auf und nehme ihn wieder ab, um nachzuprüfen, ob vielleicht die Waschtasche fehlt, das iPad oder der Geldbeutel, den ich vor zwei Minuten eingepackt habe, wie das iPad und die Waschtasche. Eine dumme Angewohnheit. Aber man weiß ja nie, wann das Vergessen anfängt, nicht wahr Mutti? Und dann ist es zu spät. Jetzt geht es aber wirklich los, Schon dreiviertel Acht…
Ich habe ja das kleine Etappenproblem, das ich schilderte, Zu viele Etappen, ein Tag zu wenig. Deshalb habe ich gestern noch ein paar Kilometer drangehängt. Die meisten Pilger machen ja bei 20 Kilometer, spätesten 25 halt. Das reicht auch. Nicht, dass mir das etwas ausgemacht hätte, auch nicht mental. Zehn Kilometer mehr, aber dafür alleine, mein Gott, gut für die Zwiesprache mit Dir. Aber warum schwärmen alle von den Wegen, ohne wenigstens ein einziges Mal zu erwähnen, dass hinter León der gesamte Pfad an Straßen entlang führt. Wie soll man denn hier Gott begegnen? Was hat sich denn der heilige Jacobus dabei gedacht?
Kommt Gott hier mit dem Auto vorbei? Und winkt mal? Und wenn ja, wie soll man ihn denn dann als Pilger erkennen? Kommt der Herr mit einem LKW, voller Sünden, um sie irgendwo nach Finisterre zu transportieren, und am Ende der Welt in den Atlantik zu kippen? Oder kommt Gott mit einem kleinen Fiat 500 ganz bescheiden? Oder mit einem Cadillac? Auf alle Fälle, so geht das nicht. Innere Einkehr und Autolärm passen irgendwie nicht zusammen. Und das findet man in keinem Pilgerführer. So nun ist es heraus. Das tue ich mir jedenfalls nicht noch einmal an.
Am Abend in der Albergue erzählen mir Tracy aus Florida und ihre Freundin aus Hawaii, dass sie den ganzen Tag durch Wiesen und Wälder geschlendert seien, na gut das mit dem „geschlendert“ glauben wir mal nicht. Aber Autogase stiegen den beiden nicht in die Wandernase. Dafür begleiteten sie Schmetterlinge, Vögel und weiß der Teufel was.
Zum Beweis zeigen sie mir Fotos, Fotos, Fotos. Also beschließe ich, mir auch einen alternativen Weg zu suchen. Soll Gott – oder einer seiner niedrigeren Chargen – doch auf der Straße des Lebens an meinem vorbeirauschen.
Und wie es der Teufel will, finde ich am Morgen direkt hinter Hospital de Orbigo eine Gabelung, an der mir einer von da Oben ein Fingerzeig gibt: links die Straße entlang oder rechts auf dem alternativen Jakobsweg durch Felder und kleine Meiler. Hatte etwa wirklich Gott seine Hand im Spiel – so nach der Straßenprüfung? Oder der Teufel? Ich werde es erfahren.
Übrigens nach meinen gestrigen Aufzeichnungen über meine nutzloses Schulrussisch hat mir jemand geschrieben, dass dies ja ein ziemlicher Ost-Blog sei. (Und Tracy hat ihn abonniert, OMG). Nun, dann schiebe ich eben später noch etwas hinterher. Über meine Schuhe und den Ostblock. Aber das hebe ich mir noch auf. Es wäre vermessen, schon am zweiten Tag etwas über keine Blasen zu schreiben. Obwohl wir Journalisten schreiben doch immer über Dinge, die noch gar nicht da sind…
Unterwegs bauen immer wieder Pilger-Helfer kleine Stände auf, bei denen man gegen zwei oder drei Euro-Spenden Kaffee, Bananen oder Käse und Brot bekommt.
Bevor ich hier öffentlich über meine Schuhe nachdenke, beobachte ich, dass ich schon wieder ganz allein auf dem Camino schreite. Soweit ich schauen kann, voraus kein Wanderer, soweit ich schauen kann, zurück auch keiner. Komisch, rieche ich? Jeder geht hier wohl sein eigenes Tempo. Hape Kerkeling hat das schon 2001 beobachtet. Auf dem Camino trennen sich Wanderpärchen oder ganze Gruppen abrupt. Manchmal passt es eben nicht. Aber oft kommt man irgendwo in einer Albergue doch wieder zusammen, sitzt und erzählt und freut sich, dass man nicht alleine geht. Woran erinnert mich das? An das richtige Leben? Aber wo ist da die Albergue?
Hier kann man am Camino auch schlafen.
Der Rest des Tages ist eigentlich schnell erzählt. Ich werde sowieso immer zu lang. Ich muss mir überlegen, mich künftig kürzer zu fassen. Da werden meine Reporter-Kollegen zu Hause schmunzeln, denn genau das ist es, was ich ihnen ständig vorwerfe: Keine Sau will eure langen Geschichten lesen.
Es ist kalt, ungemütlich kalt. In Astorga treffe ich Tracy und ihre Freundin wieder. Wir erzählen, wie der Weg war. Die beiden bleiben heute hier. Ich muss noch weiter ziehen. In einer Cafeteria esse ich eine Tortilla de patatas mit Brot und erkläre der Wirtin großartig: „Soy de Alemania, Aleman de Alemania.“ Worauf sie mir begeistert erklärt, dass sie eine Spanierin aus Spanien sei. Na, es geht doch voran mit der Sprache. Darüber waren wir uns schon mal schnell einig.
Plaza de Catedral in Astorga
Astorga hätte es mit seinen vielen Kathedralen und dem Bischofspalast von Antonio Gaudi durchaus verdient länger dort zu bleiben. Aber ich muss weiter nach Santa Catalina de Somoza, wo heute meine letzte vorgebuchte Herberge auf mich wartet. Heute will ich mir noch einmal etwas ganz Besonderes gönnen, und hatte dabei eine Helferin, danke Randi, für die Spende für die nette Pension zu meinem Geburtstag. Danke auch allen für die Wünsche. Diana y Carlos empfangen mich jedenfalls in der Via Avis mit großer Herzlichkeit.
Via Avis
Die letzten 10 km bin ich dann wieder alleine gegangen diesmal durch eine wunderbare Heidelandschaft, die einen schon fast an Hiddensee erinnert. Ein spanisches Hiddensee. Oh, da ist ja schon wieder der Ost-Blog. Man kann auch die Lüneburger Heide anführen. Genug sinniert. Jetzt ist Schluss. Jetzt kommt ja sowieso nichts mehr Gescheites aus mir raus. Am Nachmittag wird es sinnleer. Man trottet irgendwie vor sich hin.
Na, bitte, da habe ich als geborener Morgenmuffel doch schon meine erste Jakobswegerleuchtung. Merke: Morgenstund hat Gold im Mund. Aber muss man dafür auf den Camino?
„Si alguna vez te equivocaste tranquilo, lo mejor es haberlo intentado.” – Falls Du Dich einmal geirrt hast, immer mit der Ruhe – das Wichtigste ist, es probiert zu haben.