Israel – zwischen der Welt

Der mit dem Engel des Herrn gerungen hat

Israel. 2000 Mal wird der Name in der hebräischen Bibel genannt. IsraEl. El – Gott – herrscht. Nun ja, die Interpretationen des Kampfes Jakobs mit dem Engel Gottes kann jeder selbst nachlesen. Gelegentlich geht in Suchdiensten der Name „Gottesstreiter“ um. Auch: „Möge Gotte siegen.“ Aber will ich deshalb nach Israel? Nein. Was habe ich mit Gott zu tun? Obwohl, die Himmelfahrt ist mir ganz sicher näher als die Niederkunft meiner Mutter. Rein zeitlich. Ansonsten bin ich schon dankbar. Wenn ich in den vergangenen Jahren durch Jerusalem ging, spürte ich die Sehnsucht der Jahrtausende. Pilger zog es seit der Kreuzigung des Hebräers in die Stadt der Auferstehung zum Heilgen Grab. Mönche, Laien, Kreuzritter, Könige. Und heute nur 50 Zugminuten entfernt – zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer gibt es keine DB, sondern richtige Züge – Tel Aviv. Die Stadt des Bauhaus. Die Stadt der Moderne. Die Stadt, die Bibi immer trotzte. Jetzt ist alles anders. Ich war ein Jahr lang auf dem Weg in das Land zwischen der Welt. Und nun? Mein Blog gibt Auskunft. Am 1. September war mein Flug geplant. Weltfriedenstag im Osten. Aber nicht im nahen Osten. Terror und Krieg herrschen im Land der unverbrüchlichen Gegensätze. Terror, den die Hamas zurückgebracht hat, Aber die Menschen tragen auch die Hoffnung auf Frieden im Herzen. Sie hießen mich bereits aus der Ferne Willkommen. Darüber wollte ich und werde ich hier berichten. Fliegen werde ich vorerst nicht. Schreiben schon. Lest (und gerne auch abboniert) den Blog.