Lieberman, der Gossenmaler

Ich schaffe keine Wunder, ich verwende einfach und vergeude viel Farbe… (Claude Monet, Datum unbekannt)

Max Liebermann, „Selbsbildnis“, 1934 ©Tate

Mal ehrlich, denken wir an den Impressionismus, denken wir an Frankreich. Genauer gesagt an Paris. Irgendwann zwischen 1860 und 1910. Oder so. Wir denken an die Ecole des Beaux-Arts. Wir sagen Claude Monet, Auguste Renoir, Pissaro, Manet, Degas. Wir sehen Bilder unter freiem Himmel (Pleinair), Farben, Farben, Farben und einen lockeren Pinselstrich. „Irgendwann war das Schwarz alle, dann malten wir blau“, habe ich mal irgendwo gelesen. Oder habe ich das nur geträumt?

Die Farbe ist der Hauptdarsteller. Dazu etwas französisches Laissez-Faire – fertig ist der Impressionismus. In diese schöne Stimmung platzt just der deutsche Kritiker und Realist Adolf von Menzel (1815 – 1905), und meckert spitz: „Der Impressionismus ist die Kunst der Faulheit.“ Na, ist doch typisch Deutsch, oder? Unser Vorurteil ist bedient. Wenn der Impressionismus halt nicht so schön wäre. „Ich träume ein Gemälde, dann male ich meinen Traum“, wird der Post-Impressionist Vincent von Gogh zitiert. Nun ja, nicht alle seine Träume waren schön.

Und jetzt kommt das Museum Barberini in Potsdam daher und will mit seiner neuesten Ausstellung beweisen, dass der Impressionismus genauso zu Deutschland gehört wie zu Frankreich. Die Namen habe wir irgendwie alle schon mal gehört: Lesser Ury, berühmt für seine Berliner Straßenszenen bei Regen, Fritz von Uhde, Sabine Lepsius…. Und natürlich Max Slevogt, Lovis Corinth und Max Liebermann. Der Impressionismus hat auch ein deutsches Gesicht.

Während der Vorbesichtigung der Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“, geöffnet bis 7. Juni. ©Autor

Liebermann war der Kopf der Berliner Secession und Wegbereiter der Moderne in Deutschland. Er war aber auch verrufen als „Arme-Leute-Maler“ und wurde am deutschen Kaiserhof gern als „Gossenmaler“ geschmäht. Dazu kommen wir noch.

„Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ zeigt seit Freitag (28. Februar) bis Anfang Juni in Potsdam mit über 110 Werken aus mehr als 60 internationalen Sammlungen eindrucksvoll die Entwicklung des Impressionismus in Deutschland. Eine der bislang umfangreichsten Ausstellungen dieser Art. Die letzte Liebermann-Schau fand 2004 in Hamburg statt.

Die Ausstellung würdigt Max Liebermann nicht nur als zentralen Künstler, sondern auch als Sammler, Ausstellungsmacher und Mentor. Als Präsident der Berliner Secession war Liebermann im erzkonservativen Kaiserreich, Wilhelm I. hatte sich 1871 im Spiegelsaal des Schlosses Versailles zum ersten deutschen Kaiser ausrufen lassen, eine Stimme für Internationalität und künstlerische Erneuerung. Dünnes Eis am Kaiserhof.

Barberini-Direktorin und Kuratorin Ortrud Westheider ©Autor
Im Hintergrund Liebermanns Bild „Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus“ (1881/81), Städelmuseum Frankfurt am Main
. Eines der Bilder, die Liebermann den Ruf als Arme-Leute-Maler einbrachten. ©Städelsches Museums-Verein e.V.

Liebermann war bald nach Kriegsende, 1873, nach Paris gegangen. Die Stadt befand sich noch im Wiederaufbau. Der Maler entdeckte – wie vor ihm die französischen Impressionisten – die Freilichtmalerei. Wiederholt stellte er danach im Pariser Salon aus, etwa 1882 sein Gemälde „Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus“.

Für die Organisation des deutschen Pavillons auf der Pariser Weltausstellung wurde er 1889 in die Société des Beaux-Arts aufgenommen. Und das, obwohl Kaiser Wilhelm I. den deutschen Künstlern die Teilname an der Weltausstellung 1889 untersagt hatte.

Für den inoffiziellen deutschen Beitrag auf der Weltausstellung wählte er naturalistische oder unter freiem Himmel gemalte Szenen deutscher Künstler wie etwa Fritz von Uhde und Wilhelm Trübner aus, die mit der offiziellen Kunst des Kaiserreichs brachen. Unter den sechs eigenen Werken waren dem französischen Publikum nur „Die Netzflickerinnen“ neu. Alfred Lichtwark erwarb es danach für die Sammlung der Hamburger Kunsthalle. Nach Liebermanns Vorstoß sollte die kaiserliche Kunstpolitik noch weitere fünfzehn Jahre lang die Außenwirkung bestimmen, berichtet Ortrud Westheider, Direktorin im Barberini und Kuratorin der Ausstellung. Und doch war ein Anfang gemacht.

„Judengasse in Amsterdam“, 1909, Privatsammlung BRENNET GmbH, ©Autor
Für schlichte Straßenszenen wählte Liebermann ambitioniert große Leinwände, die nach dem Regelwerk der Akademie der Historienmalerei vorbehalten blieben sollten, was dem Künstler den Ruf als Gossenmaler einbrachte

Im Gegenteil zum französischen Impressionismus, der oft den schönen Augenblick in der Landschaft gefangen hielt, malten die deutschen Impressionisten Familienszenen, Straßenszenen oder auch Theaterbilder. Besonders die in Potsdam ebenfalls zu sehenden „Waisenkinder in Lübeck“ (1884), „Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus“ (1881/82) oder die „Judengasse in Amsterdam“ (1909) brachten Liebermann seinen Ruf als „Arme-Leute-Maler“ oder eben als „Gossenmaler“ ein.

Malerkollegen wie Lesser Uri, Sabine Lepsius oder Max Slevogt widmeten sich Kinderbildern – eine Mode im aufstrebenden Bürgertum, die eigenen Kinder porträtieren zu lassen-, dem Theater oder auch Haus und Garten.

„Doppelportrait der Geschwister Cornelia (geb. 1921) und Charlotte Hahn (geb. 1926)“, Sabine Lepsius, ©Photo: Jens Ziehe
Kinderbilder beflügelten im aufstrebenden Bürgertum zu jener Zeit den Geist der Reformpädagogik, die den Religionsunterricht und Militarismus kritisierte

Am 15. April 1901 bat Liebermann den Journalisten Théodore Duret, ein begüterter Republikaner, der den Cognac-Handel seines Vaters in Europa vertrat, um Unterstützung für eine große Impressionisten-Ausstellung in Berlin. Er fragte nach der Möglichkeit, ein Gemälde von Manet aus Durets Sammlung auszuleihen, und bat ihn, ein weiteres Bild des Malers aus französischem Privatbesitz zu vermitteln. Der Ton war freundschaftlich und vertraut. Wiederum ging es um dasselbe Anliegen: dem Impressionismus zum Durchbruch zu verhelfen. Duret wurde wie bereits bei den französischen Impressionisten um Monet und Manet ein journalistischer Wegbegleiter des deutschen Impressionismus, u.a. mit seinem 1909 erschienenem Buch „Die Impressionisten“ im Verlag von Bruno Cassirer.

Ab 1915 widmete sich Liebermann überwiegend seiner Villa am Wannsee, heute Erinnerungs- und Gedenkstätte, und dem selbstangelegten Garten dort. Vom wachsenden Antisemitismus in Deutschland verbittert, fand der Künstler hier seit den 1920er Jahren seinen Rückzugsraum.

„Kinderstube“, 1889, Fritz von Uhde ©bpk/Hamburger Kunsthalle

Der Maler starb zwei Jahre nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, die der modernen Malerei in Deutschland ein abruptes Ende setzten. Seine Witwe Martha Liebermann beging 1943 wenige Tage vor der geplanten Deportation nach Theresienstadt Suizid. Tochter Käthe und Enkelin Maria waren bereits 1938 in die USA geflohen. Liebermanns Sammlung französischer Impressionisten ist heute international verstreut, während seine Villa am Wannsee als bedeutendes kulturelles Vermächtnis und politisches Mahnmal erhalten bleibt.

„Das Champagnerlied“, 1902, Max Slevogt ©bpk / Staatsgalerie Stuttgart
Die Theatristik beschäftige die deutschen Impressionisten stark. Es ist überliefert, dass der portugiesische Bariton Francisco d‘Andrade den „Don Giovanni“ in der Mozart-Oper 1902 im Theater des Westens in seiner Arie so feurig interpretierte, dass das Orchester ihm folgte und der Dirigent den Taktstock wutentbrannt ins Orchester warf.

Farbige Orgien

„Hätte ich je an eine Künstlerlaufbahn gedacht und von meinen Bildern leben wollen, so hätte ich niemals diese ,scheußlichen Schmierereien‘ aus Blau, Zinnober und Chromgelb gemacht… Daran war aber nicht zu denken; denn gerade die Farbe liebte ich! Meine Bilder erschrecken freilich alle Leute… Denn ich war ja verheiratet, Vater zweier Kinder und arm, und in dieser Lage verlor ich meine Zeit mit ,diesen Schmierereien‘!“
Maurice de Vlaminck (1876 – 1958) als Replik auf Kritiken vor seiner ersten fauvistischen Ausstellung 1905

Maurice de Vlaminck, Die Boote, 1905 (VG Bild-Kunst, Bonn, 2024)

Wen auch immer ich in den letzten Tagen nach Maurice de Vlaminck gefragt habe, ich erntete ein Schulterzucken. Henri Matisse, ja, Kees von Dongen, ja, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, sowieso, aber Vlaminck? Jetzt feiert das Potsdamer Museum Barberini – auch mit Bildern aus der Sammlung von SAP-Gründer Hasso Plattner – die Wiederentdeckung des französischen Expressionisten. Oder besser Post-Impressionisten? Oder Fauvisten – Wilden? Daniel Zamani, Kurator der Ausstellung im Barberini sagt dazu: „Maurice de Vlamincks Werk markiert ein bedeutendes Scharnier zwischen Im- und Expressionismus. Wir sind froh, seinem künstlerischen Werdegang mit einer so opulent bestückten Retrospektive nachspüren zu können.“ Für meinen zweiten Beitrag meines neun Kunst-Blogs – in Ermangelung meines geplanten Israel-Sabbatical – habe ich die Vernissage der Potsdamer Präsentation vor zwei Tagen besucht.
Seit nahezu 100 Jahren ist dies die erste umfassende Ausstellung des Lebenswerkes des französischen Malers, der eher zufällig zur Kunst gekommen ist. Vor dem 1. Weltkrieg berühmt und verschrien, dann von den Nationalsozialisten zur entarteten Kunst erklärt, beschlagnahmt und weltweit verstreut, schließlich nahezu vergessen. Aus Gründen. So ist es eine immense Leistung des Kurators und des Museums für die Ausstellung „Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne“ 73 Werke weltweit zusammengetragen zu haben und nun zu präsentieren. Vier Jahre lang hat Daniel Zamani daran gearbeitet. Ein Großteil der Bilder befindet sich in Privatbesitz. Unter den Leihgebern sind Museen wie die Tate Modern in London, oder das Metropolitan Museum of Art in New York. Die wollen erstmal überzeugt werden. Lest dazu das Stichwort am Ende des Blogs.

(Foto: Autor)

Zur Historie. Seit 1903 bot der Pariser Salon d’Automne französischen und internationalen Künstlern eine Plattform, um ihre Kunst entgegen der konservativen Politik des Salon de Paris zu präsentieren. 1905 traten dort erstmals junge, teils unbekannte Künstler in Erscheinung, die durch den Kritiker Louis Vauxcelles als „fauves“ bezeichnet wurden: Henri Matisse, André Derain, Kees van Dongen – und eben Maurice de Vlaminck. Vauxcelles beschrieb den Ausstellungsraum, in dem die Werke der genannten Künstler eher zufällig zusammengehängt wurden, als „cage aux fauves“ – Käfig wilder Bestien -, und glaubte Matisse als Anführer einer Gruppe von Malern „farbiger Orgien“ (Zamani) zu identifizieren. Obwohl als Kollektiv wahrgenommen, einte die Künstler kein gemeinsames Arrangement. Im Gegenteil. Dennoch verband sie die Ablehnung aller bisheriger Kunstauffassungen und das Bekenntnis zur völligen Freiheit des Künstlers. Mit ihren farbgewaltigen, ganz auf Ausdruck und Emotion ausgerichteten Werken, begründeten sie den Fauvismus als erste Avantgarde-Strömung des 20. Jahrhunderts – und ernteten riesige Aufmerksamkeit. Vor allem negative. Maurice de Vlaminck – obwohl erst seine dritte Präsentation – inszenierte sich seither als ungestümer junger Künstler. Und rang permanent mit Matisse um das Primat bei der Erfindung des Fauvismus. Dazu später.
Bis 1905 lebte der Autodidakt eher von kargen Einkünften als Geiger, Radrennfahrer, Boxer und Autor von Romanen und Reisebeschreibungen, siehe obiges Zitat. Zur Kunst fand er durch eine Zufallsbegegnung mit André Derain während einer langen Wanderung nach dem Ausfall eines Zuges im Seine-Tal. Die Deutsche Bahn lässt grüßen. Im Gegensatz zu vielen Impressionisten, deren Motive sich im ganzen Süden Frankreichs finden, beschäftigte sich Vlaminck immer wieder mit dem Seine-Tal. Einen Umkreis von 30 Kilometern. Nach seinem großen Vorbild Van Gogh drückte er seine Farbexplosionen in hohem Tempo direkt aus der Tube auf die Leinwand. Mitunter sind beim Gang durch die Potsdamer Ausstellung noch immer feine Segmente Blütenstaubs im Farbauftrag zu entdecken. Man schaue genau hin.

Henri Matisse „Frau mit Hut“ – Maurice de Vlaminck „Frau mit Hut“

Kurator Daniel Zamani beschreibt in seinem Essay „Anarchie der Farbe“ eine amüsante Szene der Auseinandersetzung Vlamincks mit Matisse um die Mentorenschaft, um die treibende Kraft des Fauvismus. „Zu den Exponaten des Salon d‘Automne gehörte Matiss‘ „Frau mit Hut“ – ein in Pastelltönen flächig gestaltetes Porträt seiner Frau Amèlie… Es ist anzunehmen, dass die mediale Aufmerksamkeit, die Matisse‘ Bild erregte, Vlaminck zur Bearbeitung des gleichen Sujets anspornte – auch wenn Vlaminck eine solche direkte Einflussnahme vonseiten seiner fauvistischen Kollegen, insbesondere von Matisse, sicherlich negiert hätte.“ Heraus kam eine Groteske ungestümer Farbigkeit, die in ihrer dramatischen Bildgestaltung offenbar sichtlich schockieren und das ungenannte Vorbild übertreffen sollte. In weiteren Bildern widmet er sich Porträts von Künstlerinnen im Rotlichtgewerbe, wie etwa „Auf dem Tresen“, wo er Nullen in der Jahreszahl 1900 – wahrscheinlich im Humor der Zeit – durch die Brüste der Porträtierten ersetzt. Vlaminck, der sich stets frei von allen Einflüssen inszenierte, wird in der Potsdamer Ausstellung in einen zeitgenössischen Kontext gestellt. Der einstige Anarchist inszenierte in seinen Bildern gezielt die Abwendung von bürgerlichen Sujets. Nach der ersten Schau im Salon d‘Automne erwarb der Kunsthändler Ambroise Vollard 1905 den Großteil von Vlamincks Atelier-Bestand und ermöglichte ihm somit die professionelle Künstler-Laufbahn. In späteren Werken interpretiert er die Getreideschober Monets neu und schafft sogar wenige kubistische Bilder.

„Was ich im Leben nur als Anarchist hätte tun können, eine Bombe schleudern – was mich aufs Schafott gebracht hätte-, das versuchte ich in der Malerei durch die ausschließliche Verwendung reiner Farben zu verwirklichen. Auf diese Weise habe ich meinen Trieb, veraltete Konventionen zu zerstören, ihnen nicht zu gehorchen, nachgegeben, um eine sinnliche, lebendige und befreite Welt wiederzuerschaffen.“ (Maurice de Vlaminck)

Auf dem Tresen, 1900 (Foto: Autor)

Durch die nationalsozialistischer Kulturpolitik nach 1933 wurde auch das Werk Maurice de Vlamincks als „entartet“ verfemt und aus deutschen Museen entfernt. Dennoch, und trotz deutlicher Distanzierung in jüngeren Jahren von Militarismus und Nationalismus, trat er im November 1941 auf Einladung der deutschen Propagandastaffel eine Reise nach Deutschland an. Im Anschluss veröffentlichte Vlaminck zwei Artikel, in denen er die nationalsozialistische Kunst- und Kulturpolitik anpries. Er polemisierte gegen die Avantgarde in Frankreich, wie sie sich in der Malerei Picassos manifestierte, ließ sich von Arno Breker portraitieren und engagierte sich in einem Komitee für Brekers 1942 in Paris gezeigte Ausstellung. Inspiriert von Brekers Strenge der Form wurde der Künstler-Rebell zum Ankläger der Moderne. Zwar sind nur die beiden Artikel von ihm bekannt, die dies stützen, aber offenbar reichten diese, um ihn nach 1945 in Vergessenheit geraten zu lassen. In Vlamincks Kunst findet sich keine Nähe zur NS-Ästhetik. Frankreichs Öffentlichkeit feierte die Künstler in der Résistance, wie Jean Moulin, oder auch Picasso, der sich allerdings nie aktive am Widerstand beteiligte.
Auch deshalb ist die Ausstellung im Barberini die Wiederentdeckung eines Vergessenen und eine Reise wert. Irritierend allerdings die barocken Rahmungen, die der Kurator mit dem Zeitgeist Anfang des Jahrhunderts und den Rahmungen der Leihgaben begründet.

Vorstädtische Landschaft, 1905 (VG Bild-Kunst, Bonn, 2024)

Die Ausstellung Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne gibt erstmals seit 1929 einen Überblick über Vlamincks gesamtes Werk, wobei der Akzent auf der produktiven Schaffenszeit vor dem Ersten Weltkrieg liegt, ergänzt durch eine Auswahl später Arbeiten. Ausgangspunkt der Ausstellung mit 73 Werken, die in Kooperation mit dem Von der Heydt-Museum Wuppertal entstand, sind die neun Gemälde Vlamincks in der Sammlung Hasso Plattner, die von Leihgaben aus unter anderem der Tate Modern in London, dem Museo nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid, dem Centre Pompidou und dem Musée d’Orsay in Paris, dem Van Gogh Museum in Amsterdam, dem Museum Folkwang in Essen, der Staatsgalerie Stuttgart sowie dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Dallas Museum of Art und der National Gallery of Art in Washington ergänzt werden. Die Ausstellung öffnete am Freitag, 13. September, und ist bis Mitte Januar zu sehen. (Pressemitteilung)